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Fatale Wirtschaftsprognose für Deutschland

Wir stecken mitten in der Industrie 4.0 und der Digitalisierung. Die hat Deutschland zu spät erkannt und wird Millionen Jobs kosten. Noch gibt es Möglichkeiten zu handeln. Früher erlebte man in seinem Leben eine Welt – heute sind es drei, vier vielleicht sogar fünf Welten in einem Leben. Uns allen sollte bewusst sein, dass wir uns bereits mitten in der nächsten große Industrialisierung – der Digitalisierung – befinden. Eine Industrialisierung, welche ebenso extreme Auswirkungen auf unser Leben haben wird, wie die vor knapp 250 Jahren. Google, PayPal, Amazon, Facebook, WhatsApp,Carsharing sind erst der Anfang und die künstliche Intelligenz und selbstlernende Computer das nächste ganz große Ding. Das IBM-Computersystem Watson – ein Computerprogramm aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz – versteht die menschliche Sprache, lernt durch Interaktion, analysiert die Daten und liefert Antworten für bessere Ergebnisse. Die künstliche Intelligenz ist im echten Leben angekommen:
Heute lösen Algorithmen bereits Computerprobleme, suchen und finden Tumore, sind im Investmentbanking nicht mehr wegzudenken,…
Sie lernen kontinuierlich mit unvorstellbarer Geschwindigkeit dazu. Kein Mensch kann da mehr mithalten. Die Industrie 4.0 und die Digitalisierung wird unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt komplett auf den Kopf stellen und für viele Menschen zu kaum vorstellbaren Veränderungen führen. Bereits heute ist in unserer globalisierten Welt Humankapital (Arbeitskräfte) im Überfluss vorhanden. Es herrscht global ein massives Überangebot, insbesondere an ungelernten, niedrig- und mittelqualifizierten Arbeitskräften. Obendrein werden in Zukunft sehr viele Menschen ihre Arbeit auf Grund der Digitalisierung verlieren. Selbstredend werden auch neue Jobs entstehen, aber zumeist nicht für die Personen, welche ihre Arbeit verloren haben sondern für immer höher qualifizierte Experten. Die UN, der IWF und das WEF gehen davon aus, dass in Zukunft 40 bis 75 Prozent der Arbeitsplätze obsolet werden. Insbesondere Jobs von unqualifizierten und niedrig Qualifizierten werden in  großem Stil wegfallen, aber auch vor höher Qualifizierten Jobs wird die Digitalisierung keinen Halt machen. Egal ob Fabrikarbeiter, Servicepersonal, Einzelhandelskaufmann, Bauarbeiter, Bus-, Taxifahrer, Innendienstler, Anwalt, Manager, Banker- oder Investmentbanker, Arzt… überall sind die Maschinen unaufhaltsam auf dem Vormarsch.
Warum werden nicht wie früher jede Menge neue Jobs entstehen?
Weil heute keine neuen Märkte mehr erschlossen werden, sondern die bestehenden Märkte lediglich optimiert und somit effizienter gemacht werden. In Anbetracht dessen muss sich die Politik heute mehr denn je ernsthafte Gedanken machen, was die vielen unqualifizierten Zuwanderer, welche oftmals noch nicht einmal der deutschen Sprache mächtig, sind in Zukunft arbeiten sollen. Einwanderungsländer, wie beispielsweise Australien und die USA, haben diese Problematik offensichtlich längst erkannt und forcieren die Zuwanderung von hochqualifizierten Fachkräften.

Was machen wir in Zukunft mit den Millionen Menschen ohne Arbeit? 

Folgen der Digitalisierung werden mit Sicherheit unser gegenwärtiges Sozialsystem sprengen. Folglich ist es jetzt erforderlich elementar umzudenken. Es wird in Zukunft in Deutschland, aber auch in vielen weiteren Industrieländern ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben müssen, denn ansonsten sind soziale Verwerfungen nicht zu verhindern.
Deutsche Wirtschaft – uninteressant für die Big Player aus den USA
Bereits heute haben die Top 5 Unternehmen der USA ( Apple, Microsoft, Alphabet, Cisco, Oracle) über 630Mrd. Dollar (532 Milliarden. Euro) an Barreserven angehäuft. Allein Apple könnte mit seinen Barreserven von knapp 270 Milliarden Dollar Unternehmen wie Siemens (97,7 Milliarden Euro), Volkswagen (86,06 Milliarden Euro), Daimler (74,49 Milliarden Euro), Allianz (89,19 Milliarden Euro), Bayer (88,86 Milliarden Euro) oder BASF (86,65 Milliarden Euro) aus der Portokasse erwerben. Sie machen es aber nicht. Warum? Weil es offensichtlich ein schlechter Deal ist.
Apple oder Google könnten problemlos die Deutsche Bank und die Commerzbank erwerben. Beide haben seit Jahren eine Vollbanklizenz.     Sie machen es aber nicht.   Warum nur?   Weil es „old economy“ ist.    Weil die alten Banken nicht lukrativ und vor allem nicht zukunftsträchtig erscheinen. Apple, Google, Paypal … haben nicht nur ältere, sondern auch junge Kunden und zwar global. Sie haben somit die Zukunft.

Bald wird manch einem Banker klar werden, dass er die Digitalisierung und die für das Finanzwesen extrem zukunftsträchtige Blockchaintechnologie komplett verschlafen oder noch schlimmer ignoriert hat. Banken wie wir sie heute kennen werden in der Zukunft nicht mehr existieren. Es ist an der Zeit, dass wir in Deutschland
schleunigst von unserem hohen Ross herabsteigen und der Realität ins Auge blicken.
Wir alle müssen neu denken!
Wir plädieren für die Abschaffung des Berufpolitikertums und für Politiker und Parteien, die nicht in Schubladen denken und ihren jeweiligen Ideologien verhaftet sind. Sondern die im Sinne der Menschen und des Landes agieren und den Puls der Zeit erkennen. Noch ist Zeit, das Ruder herumzureißen. Noch boomt der Exportsektor und folglich geht es dem Deutschen Staat verhältnismäßig gut, weil wir einerseits von dem billigen Euro und andererseits von einem gigantischen Niedriglohnsektor profitieren.
Wir müssen ab sofort Steuerüberschüsse sinnvoll und nachhaltig investieren. Jetzt müssen zig Milliarden Euros in den Ausbau schnellen Internets sowie in Universitäten und Forschungszentren in Wirtschaftszentren wie München, Stuttgart, Frankfurt gepumpt werden, damit wir nicht endgültig den Anschluss an das Silicon Valley und das 21. Jahrhundert verlieren.
„Deutschland, ein Land in dem wir gut und gerne leben“ – wirklich?
Ist dies tatsächlich so? Kurz vor dem Ersten Weltkrieg klafften in Deutschland große Unterschiede zwischen Arm und Reich auf. 1913 entfielen auf die obersten zehn Prozent der Haushalte 40 Prozent aller Einkommen.
Heute ist dies abermals der Fall. Deutschland ist heute so ungleich wie vor circa 100 Jahren. Zweifellos boomt der Export, unsere Konzerne schreiben Rekordgewinne und die Reichen und Superreichen werden immer reicher. Einerseits gibt es laut Schätzungen des Manager Magazins 2017 in Deutschland 187 Milliardäre – das sind 18 mehr als 2016. im Jahr 2001 waren es noch 69 Milliardäre. In den vergangenen sieben Jahren hat sich die Zahl der Milliardäre hierzulande allein fast verdoppelt. Insgesamt summiert sich das Vermögen der 1000 reichsten Deutschen laut Bilanz auf 901 Milliarden Euro.
Andererseits arbeiten mittlerweile 24,7 Prozent, das sind 8,8 Millionen im Niedriglohnsektor. Auch 2017 stieg die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten weiter an. Diese Menschen können nichts für das Alter zurücklegen und Altersarmut in großem Stil ist vorprogrammiert. Dennoch weigert sich die Politik weiterhin dieses Problem zu erkennen. Wir müssen jetzt anfangen die Menschen fair zu bezahlen und den Mindestlohn erheblich heraufsetzen.Leider ist davon erst dann auszugehen, wenn die Parteien, welche sich diesem widersetzen abgewählt werden.
Statistisch gesehen sind wir zweifellos ein reiches Land. Der Reichtum ist jedoch unsagbar ungerecht verteilt. Der Medianwert des geldwerten Vermögens für die Erwachsenen liegt, laut dem Global Wealth Report des Credit Suisse Research Institute’s, das jährlich die weltweite Vermögensentwicklung analysiert in der BRD rund bei 47.000 Dollar. Selbst im krisengebeutelten Griechenland sind es 55.000 Dollar. In den Niederlanden sind es 94.000 Dollar, in Dänemark 87.000 Dollar und in Belgien 168.000 Dollar. Selbst in Frankreich sind es 120.000 Dollar und in Italien sogar 125.000. nur Portugal liegt mit 38.000 Dollar in den alten Ländern der EU hinter
Deutschland. Der Niedriglohnsektor wird weiter ansteigen. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Menschen von Altersarmut bedroht sein werden. Das Rentenniveau wird in Zukunft in Deutschland weiter sinken und für das Alter adäquat vorzusorgen wird immer schwieriger. Wir befürchten leider, dass auch in Zukunft von weiteren terroristischen Anschlägen auszugehen ist, da das Problem keinesfalls gelöst wurde.

Auch eine weitere Migrationskrise wird kommen. Dank der irrsinnigen Notenbankpolitik der EZB werden einerseits die Immobilienpreise in städtischen Ballungszentren auch 2018 weiter in die Höhe gehen und Wohnen immer mehr zum Luxus. Auch der Dax wird weiter nach oben gepumpt werden. Andererseits werden die öffentlichen Abgaben für uns Bürger sowie Konto und sonstige Bankgebühren weiter ansteigen. Banken werden mehr und mehr Filialen schließen, fusionieren oder abgewickelt werden. Auch die Krankenkassengebühren werden weiter ansteigen. In spätestens 15 Jahren wird unser Gesundheitssystem auf Grund explodierender Kosten und des immer kleiner werdenden Mittelstandes kollabieren.

Was uns die Focus Experten Matthias Weik  und Mark Friedrich hier in dem Artikel  mitteilen ist schon beängstigend.

Handwerk 4.0 Chance oder Risiko?

Bundesweit arbeiten rund fünf Millionen Handwerker in einer Million Betrieben. Die spannende Frage ist: Was macht die Digitalisierung
mit dem stolzen Handwerk, mit den Beschäftigten und Betrieben?
Die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Industrie sind in vielen
Studien beschrieben. Was fehlt, ist der Fokus auf die Handwerksbetriebe.
Durch eine gewiefte Lobbyarbeit schafft es die Industrie, ihre technologischen
Herausforderungen zu einem gesellschaftlichen Hype zu stilisieren. Es
brauchte einige Zeit, bis die Beteiligten begriffen, Digitalisierung ist genauso
ein Thema für die Handwerksbetriebe.
Handwerk 4.0 ist ebenso wichtig wie Industrie 4.0.
Die Digitalisierung ist im deutschen Handwerk kaum präsent.
Handwerksbetriebe wissen wenig über die wirtschaftlichen Chancen, die dieser
Technologieschub bringen kann. Digitale Produktionsverfahren eröffnen neue Aufgaben und Geschäftsfelder, neue Arbeitsinhalte, neue Orte und Zeiten der Arbeit, Beschäftigungschancen und Beschäftigungsrisiken“.
Und dann ist da noch ein Punkt, der nachdenklich stimmt: Oft scheitert der Einsatz digitaler Technik, weil es an Informationen und Fachkenntnissen bei den Handwerksmeistern fehlt.
Die politischen Akteure (Wirtschaftsministerium, Zentralverband des Deutschen Handwerks und Gewerkschaften) haben in ihrem Branchendialog
erkannt, dass im Handwerk weitreichende Veränderungen anstehen.
In einer gemeinsamen Erklärung zur Digitalisierung heißt es dann auch:
„Die tiefgreifenden Veränderungen der Wertschöpfungsketten und Marktprozesse durch die Digitalisierung erfassen sämtliche Wirtschaftsbereiche – auch das Handwerk.

Altersarmut in Deutschland ?

  

 

    Altersarmut in Deutschland?

Wer ein Leben lang arbeitet, kann nicht mehr davon ausgehen, dass die Rente ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Von Altersarmut ist in Deutschland nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes rund jeder Siebte der über 65-Jährigen betroffen. Als arm wird derjenige eingestuft, der als Single weniger als 917 Euro im Monat zur Verfügung hat. Immer mehr Rentner sind auf Unterstützung durch den Staat angewiesen. Von Altersarmut spricht man, wenn der nicht erwerbstätige Teil der Bevölkerung seinen Bedarf aus den Leistungen der gesetzlichen und privaten Versorgungssysteme nicht decken kann. Viele Bundesbürger haben eine falsche Vorstellung davon, wie ihre finanzielle Absicherung durch die gesetzliche Altersrente aussieht.  Somit wird Altersarmut nach dem Einkommen definiert, das nicht zur Verfügung steht. Auf Deutschland bezogen bedeutet dies, dass man mit einem Einkommen von 856 Euro im Monat (oder 10.274 Euro/Jahr) zu den armutsgefährdeten Personen zählt. Das Existenzminimum liegt in Deutschland bei 7.356 Euro für einen Erwachsenen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband geht davon aus, dass im Jahr 2030 rund zehn Prozent der Rentner von Altersarmut betroffen sein werden. „Weniger gut“ stehe es jedoch in der Zukunft um die Versorgung von Geringverdienern sowie der zunehmenden Zahl von Menschen, die nicht durchgehend Rentenbeiträge gezahlt hätten.“  Leider wird die Rentenhöhe der gesetzlichen Altersrente häufig überschätzt. Das liegt auch daran, dass zahlreiche Bürger uninformiert sind und wichtige Sachverhalte zur Altersrente (z.B. Bedeutung der Durchschnittsrente, Angaben in der Renteninformation etc.) nicht oder zu ungenügend kennen. Zudem wird häufig von den  Politikern und in Presseartikeln von der Durchschnittsrente (Standardrente) oder dem Eckrentner gesprochen. Der sogenannte Eckrentner ist ein fiktiver Rentner, der für statistische Erhebungen und Vergleiche modellhaft von der Rentenversicherung geschaffen wurde. Der Eckrentner bezieht die Standardrente, denn er erfüllt folgende Bedingungen:  Er zahlt 45 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung ein. Er verdient jedes Jahr das Durchschnittsgehalt aller Versicherten. Beim Rentenbeginn erreicht der Eckrentner die Regelaltersgrenzen. Beim Rentenbeginn besitzt der Eckrentner 45 Entgeltpunkte. Viele Versicherte müssen mit wesentlich niedrigeren Altersrenten als die Standardrente rechnen. So lag der durchschnittliche Zahlbetrag der Versichertenrenten im Juli.2014 bei 1.061 Euro (Männer) bzw. 770 Euro (Frauen) in den alten Bundesländern und bei  993 Euro (Männer) bzw. 532 Euro (Frauen) in den neuen Bundesländern. (Quelle: Rentenversicherung in Zeitreihen. Ausgabe Oktober 2014. Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung)  Viele Beschäftigte werden leider das Niveau des Eckrentners nicht erreichen. Die gesetzliche Rente reicht für die Alterssicherung nicht aus. Private Vorsorge ist unverzichtbar, denn rund 22 Millionen Bundesbürger haben im Durchschnitt eine Rentenlücke von über 800 Euro im Monat (Quelle: Studie des Vorsorgeatlas Deutschland). In den kommenden Jahren wird das Rentenniveau immer weiter absinken, da die Renten mit den steigenden Gehältern nicht mehr Schritt halten. Oft ist sogar von einer zu erwartenden Altersarmut die Rede. Anhand der Daten lässt sich ablesen, dass Rentner, die eine gesetzliche Rente im Ruhestand erhalten, weniger Geld monatlich zur Verfügung haben. Im Bereich Steuern sind Rentner klar im Vorteil. Die gesetzliche Rente wird bisher nur zum Teil besteuert. Beamte müssen ihre Pension voll besteuern lassen. Weiterhin haben Rentner höhere Steuerfreibeträge als Beamte. Gemäß dem Vierten Versorgungsbericht der Bundesregierung erhalten Beamte im Bund im einfachen bzw. mittleren Dienst durchschnittlich 1.750 Euro Pension pro Monat. Beamte im gehobenen Dienst können sich über eine durchschnittliche Pension von 2.590 Euro freuen. Beamte im höheren Dienst erhalten die höchste Pension mit durchschnittlich 3.870 Euro monatlich. Insgesamt macht dies gemäß den Angaben der Bundesregierung eine Durchschnittspension von 2.520 Euro pro Monat aus, die Beamte im Bund nach Eintritt in den Ruhestand erhalten. Im Regelfall erhalten Beamte eine Pensionshöhe zwischen 72,2 und 72,6 %  der Beamtenbesoldung des letzten Beschäftigungsjahres, sofern sie 40 Dienstjahre erreicht haben. Die Pensionshöhe wird dabei mittels der Bruttobezüge bestimmt. Renten und Beamtenpensionen – dieses Thema sorgt in der Öffentlichkeit immer wieder für Streitgespräche. Es kursieren sicherlich viele Mythen. Das Thema öffentlich zu diskutieren erscheint dennoch nur fair, denn schließlich kommt der Steuerzahler für die Beamtenpensionen auf.

Ist unser Trinkwasser gefährdet

   Ist unser Trinkwasser gefährdet?

Im Mittelalter wurden jene die das Trinkwasser der Brunnen verunreinigten  mit dem Tode bestraft. Solche  drakonischen Strafen, sind in einer, demokratisch rechtstaatlichen Gemeinschaft selbstverständlich undenkbar. Doch ist es moralisch legitim, dass wer immer unser  aller Trinkwasser verunreinigt auch massiv zur Rechenschaft heran gezogen werden sollte gemäß des Verursacherprinzips auch dafür haftbar gemacht wird. Ohne Wasser überlebt ein Mensch vielleicht vier Tage, selten länger. Umso wichtiger müsste es den Menschen eigentlich sein, ihre wichtigste Ressource zu schützen. In Deutschland ist sie so reichlich vorhanden und so rein wie in den wenigsten Ländern unserer Welt – bislang jedenfalls. Denn unser Trinkwasser wird verunreinigt durch Produktabfälle aus Industrie und Landwirtschaft, wie beispielsweise über Medikamente oder Überdüngung der Felder.

Dafür gibt es alarmierende Beispiele, wie zum einen der Medikamentencocktail aus antibiotikaresistenten Keimen. Vorzugsweise aus dem Umfeld der Krankenhäuser oder Altenheime gelangen diese hochgefährlichen Keime ins Abwasser und von dort aus in die Kläranlagen. Im sogenannten Belebtschlamm-Becken der biologischen Klärstufe  ist für „normale“ Keime und Bakterien in der Regel Endstation. Sie dienen den dort angesiedelten „guten“ Bakterien als Nahrung. Nicht so die Bakterien mit den Resistenzgenen . Sie geben ihre resistenten Eigenschaften teilweise sogar an andere Bakterien ab. Auf diese Weise kommen die resistenten Gene plötzlich auch in Keimen vor, die selbst vorher keinerlei Kontakt zu einem Antibiotikum hatten. Zahlreiche „normale“ Wasserbakterien sind nun selbst Träger des Resistenzgens. Sie gelangen nun in die Flüsse und verbreiten sich dort weiter, gelangen mit der Zeit ins Grundwasser und von dort aus wieder ins Trinkwasser. Hier übertragen die ursprünglich harmlosen Wasserbakterien nun ihre inzwischen erworbene Antibiotikaresistenz an die Darmflora im menschlichen Körper.  Mit verheerender Folge: Ist ein Mensch krank und braucht Antibiotika als Gegenmittel, haben diese ihre Wirkung verloren und den Menschen kann nicht mehr geholfen werden.

Ein weiteres Gefahrenpotenzial bergen Nitrate in Lebensmitteln und im, Trinkwasser. Viele ober- und unterirdische Gewässer sind bereits hoch belastet. Die Stickstoffverbindung infiltriert nicht nur die Gülle in den Boden, sie gelangt auch mit künstlichem Dünger in die Landschaft oder sickert aus unzureichend abgedichteten Silagesilos. Seit einigen Jahren landet sie gehäuft als Gärrest aus Biogasanlagen auf den Äckern.. Die intensivierte Bioenergieproduktion auf den Äckern verschärft ein großflächiges Problem: Etwa 89 Prozent der Flüsse und Bäche, 57 Prozent der Seen und 38 Prozent der Grundwasserleiter in Deutschland sind nach den Kriterien der Europäischen Gemeinschaft derzeit in einem schlechten chemischen Zustand. Für die Verunreinigungen im Grundwasser seien, nahezu ausschließlich die Nitratbelastungen aus der Landwirtschaft verantwortlich, konstatierte das Umweltbundesamt. So gibt es laut der Bürger- und Umweltliste Pfeffenhausen derzeit im Landkreis Landshut 250.000 Schweinemastplätze, was einer Steigerung von 370 % in den letzten 15 Jahren entspricht. Bei den Hähnchenmastplätzen kann man gar eine Steigerung von 620 % verzeichnen, denn hier wird die Zahl von 600.000 Stück genannt. Die Gemeinden Weihmichl und Hohenthann gelten derzeit als die „schweinedichtesten“ im Landkreis Landshut. Werden im Durchschnitt in bayerischen Mastbetrieben 143 Schweine gehalten, so sind es hier mittlerweile in vielen Betrieben 1500 Plätze. Ganz abgesehen von der tierschutzrechtlichen Seite stellt diese Konzentration auch ein Umweltproblem dar. Vor allem in den betroffenen Räumen Pfeffenhausen, Hohenthann und Pattendorf zeigt sich diese Belastung bereits im Grundwasser. Das Trinkwasser des Pfeffenhausener Brunnens weist inzwischen 38 bis 40 mg/l Nitrat auf. Im Jahr 2000 lag man noch bei 31 mg/l.   Eine von der Rottenburger Gruppe in Auftrag gegebene Isotopenanalyse hat ans Licht gebracht, dass ca. 70 Prozent des Nitrats aus Gülle stammt. Pegelbohrungen hatten bereits vor Jahren gezeigt, dass bei einer Bohrtiefe von 33 bis 50 Metern das Grundwasser noch mit 50 bis 60 mg/l Nitrat belastet ist und daher als Trinkwasser nicht abgegeben werden kann, da der gesetzliche Grenzwert bei 50mg/l liegt.  Der Mensch nimmt Nitrat vorwiegend über pflanzliche Lebensmittel und über Nitrate im Trinkwasser auf. Nitrate selber sind nicht giftig. Sie sind aber die Vorstufe, für die chemische   Reduktion, zum gesundheitsschädigenden Nitrit. Ein hoher Nitratgehalt ist ungesund denn Nitrat kann im Körper zu Nitrit und schließlich zu Nitrosaminen umgewandelt werden, die krebserregend wirken können. Es sind zwar in den letzten Jahren große Anlagen zur Denitritfizierung  sowie Eisen-Mangan Aufbereitungsanlagen des Trinkwassers in Betrieb genommen worden, allerdings gibt es diese Anlagen noch nicht flächendeckend. Zudem sind solche Anlagen teuer und das spiegelt sich im Wasserpreis. Deshalb ist es zwangsläufig zu unserem Wohle notwendig, dass unser Lebensmittel Trinkwasser qualitativ hochwertig über unsere Trinkwasserversorger angeboten wird. Und es braucht sich keiner aufzuregen, wenn  unser Lebensmittel Trinkwasser teurer wird. Zudem kann ich jedem Leser wärmstens empfehlen  die Filmbeiträge auf You Tube  „Selbstverständlichkeit Wasser – Die unbekannte Bedrohung  https://www.youtube.com/watch?v=d624cDBd83E             Water – Die geheime Macht des Wassers  https://www.youtube.com/watch?v=Q_Osih3pGqk      Chemie im Wasser – die unsichtbare Gefahr ?   https://www.youtube.com/watch?v=u_ofrqgWxrY   anzusehen.

Bargeldgebühr

Die Bundesregierung lässt sich von den Finanzlobbyisten treiben und fällt eine Entscheidung nach der anderen, welche von den Vorständen der Finanzindustrie und Co. empfohlen oder – man sollte lieber sagen- vordiktiert wird. Also allesamt nicht unabhängige Experten, welche eigene Interessen verfolgen und somit keine Handlungsentscheidungen empfehlen, von denen sie nicht selber profitieren würden.

Und jetzt die neueste Hiobsbotschaft: Gebühren für das Abheben von Bargeld an Geldautomaten sowie Bankschaltern der Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

Um an sein hart verdientes Geld zu gelangen, wird einem von einigen Banken eine Gebühr abverlangt und alle anderen werden sicher folgen.

Geht`s noch?

Was für ein Ziel wird verfolgt?

Will man die Leute umerziehen, dass sie alles nur noch mit der Bankkarte bargeldlos bezahlen?

Welche signifikanten Konsequenzen bei diesem Horrorszenario auf uns zukommen, dazu sollte sich jeder mündige Bürger seine Gedanken machen!