Landwähler gehen personell gestärkt ihre Arbeit an

Neuwahl. Offenstettens Interessensvertretung richtet neue Vorstandsposten ein und gibt sich damit ein breites Fundament.

Autor: Peter Hübl

Die Landwähler Offenstetten (LWO) gehen gestärkt mit einer erweiterten Vorstandsriege ihre kommunale Arbeit an. Mit dem Gewinn von drei Stadtratsmandaten sei die bisherige Arbeit vom Wähler honoriert worden, hieß es auf der gut besuchten Generalversammlung im Gasthaus Kiermeier.

Vorsitzender Dr. Bernhard Resch berichtete über verschiedene Aktivitäten des vergangenen Jahres und hob dabei vor allem den Neujahrsempfang, das mehrmals im Jahr erscheinende Blatt „Offenstetten informiert“ sowie den ersten Politischen Aschermittwoch im Dorf hervor. Zum Erfolg bei der Kommunalwahl hätten vor allem die verschiedenen Kandidatentreffen sowie die Informationsstände und Wahlveranstaltungen beigetragen.

Schriftführer Rudi Lessig präsentierte eine umfassende Wahlanalyse, wobei er nicht nur das „gute Ergebnis“ herausstellte sondern auch einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben gab. Nach dem Protokollbericht gab Jacob Fischer den Kassenbericht, der trotz der hohen Wahlkampfkosten zufriedenstellend ausfiel. Die Kassenprüfer Josef Plank und Franz Rohrhuber bescheinigten eine tadellose Kassenführung.

Auf Anregung der bisherigen Vorstandschaft soll die Führungsriege auf ein größeres Fundament gestellt und um folgende Posten erweitert werden: Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Referent für das Blatt „Offenstetten informiert“, Referent für Internet und Homepage, 2.Kassier und 2.Schriftführer. Die hierzu erforderliche Satzungsänderung wurde einstimmig gebilligt.

Um einen Gleichstand bei den bisher gewählten Mandatsträgern zu bekommen, traten die beiden Vorsitzenden zurück und stellten sich neu zur Wahl. Alle Kandidaten wurden unter der Wahlleitung von Peter Hübl einstimmig bestätigt. Dr. Bernhard Resch war erst zum Jahresende 2013 gewählt worden. Bereits vor einem Jahr hatte der damalige Vorsitzende Rüdiger Kersten angekündigt, sein Amt zur Verfügung zu stellen.

Die Vorsitzenden Bernhard Resch und Manfred Rauscher ehrten abschließend Peter Hübl für seine 24jährige engagierte Arbeit im Stadtrat, Bernhard Brandl für seine unermüdliche Tätigkeit bei der Zusammenstellung der Wahlliste und Rudi Lessig für seine langjährige Tätigkeit als Schriftführer und Mentor für „Offenstetten informiert“.

Europawahl 2014

Am 25.Mai findet die Europawahl statt. Aber das ganze hat einen faden Beigeschmack, es geht auch um die Freihandelszone die im geheimen verhandelt wird. Das Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), was uns allen Vorteile bringen soll ist in Frage zu stellen, mir kommt dieses Konglomerat sehr dubios vor. Auch die Deutschen Volksparteien seien es die SPD, CDU/CSU, Grüne und alle anderen Parteien sind sich nicht einig beim Thema TTIP, ja wem soll man den seine Stimme geben wenn keine Transparenz geschaffen wird. Die einzigen die gegen dieses Freihandelabkommen Sturm laufen begründet oder nicht sind Bürgerinitiativen wie Campact, Attac auch Foodwatch nur einige beim Namen zu nennen. Auf jeden Fall ist es notwendig sich alle Informationen selbst einzuholen (Holschuld). Das ist mitunter zeitaufwendig aber unvermeidlich. Wir sollten uns auf die alten Tugenden besinnen „live and let live „(Leben und Leben lassen) anstatt sich auf das Killer Spiel einlassen „Live and let die“ (lebe und lass andere sterben.)

Wir sagen Danke.

Wir die Landwähler Ofenstetten kurzum „LWO“ sagen Danke an die WählerInnen die uns im Vorfeld Ihr Vertrauen gaben.
Danke, auch an allen Kandidaten und Kandidatinnen die sich bereit erklärt haben  um ein Stadtratsmandat zu bewerben.
Danke an unsere drei gewählten Stadträte, Dr. Bernhard Resch, Manfred Rauscher und Michael Kiermeier, wir die Land-Wähler-Offenstetten stehen hinter euch.
Danke auch an unseren altgedienten Stadträten Peter Hübl und Robert Hutterer, die nicht mehr den neuen Stadtrat angehören werden.

Neujahrsempfang der LandwählerOffenstetten

Zum 16. Neujahrsempfang waren zahlreiche Gäste ins Schloss

gekommen. Als Ehrengäste konnte der 1.Vorsitzende der LWO Dr.

Bernhard Resch Landrat Dr. Hubert Faltermeier, Bürgermeister und

Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl, den Landtagsabgeordneten

und Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer und den diesjährigen

Gastredner Johann Weinzierl, 1.Vorsitzender des Wasserzweckverbands

Rottenburger Gruppe, begrüßen.

In seiner Ansprache hob Dr. Resch hervor, dass ein Dorf von aktiven

Bürgerinnen und Bürgern lebe. Unter dem Motto „Da bin i dahoam“

leitete er den Wahlkampf ein und setzte das Ziel, dass, wenn das Dorf

zusammenhalte, drei bis vier Stadtratsmandate realisierbar seien.

Das Thema des Festvortrags lautete „Unser Trinkwasser“.

Johann Weinzierl ging in seiner mitreißenden Rede zunächst auf das Ausdehnungsgebiet des Wasserzweckverbands ein. So werde Offenstetten

neben seinem eigenen Brunnen auch von denen in Pattendorf und Baldershausen versorgt. In Weinzierls Augen sei Wasser als Quell des Lebens

zu günstig und fände dadurch zu wenig Wertschätzung in der Bevölkerung. Die Wasserversorgung solle deswegen in öffentlicher Hand bleiben

und das Grundwasser höchsten Schutz erfahren. Unser Trinkwasser habe Mineralwasserqualität, erfahre mehr Qualitätsprüfungen als die Mineralwasserhersteller

und sei stets frisch.

Nach einem kurzen Gebet erteilte Dekan Alois Hammerer allen Anwesenden den Segen für ein gutes Jahr 2014.

Zum Abschluss des offiziellen Teils dankten die beiden Vorsitzenden der LWO, Dr. Bernhard Resch und Manfred Rauscher, dem ehemaligen 1.

Vorsitzenden Rüdiger Kersten für sein langjähriges Engagement und überreichten ihm ein kleines Präsent. Ein herzliches Dankeschön verbunden

mit einem Geschenk wurde auch an Paul Obermeier, Josef Plank, Schwester Sieglinde Gabriel und Johann Weinzierl ausgesprochen.

Anschließend wurde in ungezwungener Runde rege miteinander diskutiert.

Anmerkung des Autors zur Privatisierung der Wasserversorgung: Der interessierte Leser findet weitere Informationen auf youtube unter „water makes money“.

Wasser bleibt in öffentlicher Hand

Es ist vollbracht, der Binnenmarktkommisar Michel Barnier gibt nach!
Die Liberalisierung der kommunalen Wasserversorgung ist vom Tisch, dennoch sei Vorsicht geboten, wer weiß was denen in Brüssel noch so einfällt. Jetzt werden sich alle Politiker aller Parteien brüsken was Sie geleistet haben, letztendlich hatte sich die Kommision der europäischen Bürgerinitiative sich den Willen der Bürger beugen müssen. Man kann sehen der Bürger ist nicht machtlos den Politikern und deren Lobbyisten bedingungslos ausgeliefert, dank Internet und den sozialen Netzwerken.